Mai
31
So
Werke von Andreas Forster
Mai 31 um 14:00 – Jun 7 um 18:00
Werke von Andreas Forster

« himmelwärts, auf sand gebaut » – Andreas Forster

„Auf Sand gebaut“ – Ein feiner Hauch von Melancholie umweht die Arbeit von Andreas Forster. Povere Materialien: Karton, Zeitungsseiten, Sperrholz, in Gips getauchte – mit Gips ausgegossene Schachteln, weiß übertünchte Fundstücke – Latten, Rollwagen, Holztafeln – bilden quasi zusammen mit den Grafiken skulpturale Installationen in den drei großen Räumen des BT 24.Während die von der Farbe Rot dominierten Collagen auf Zeitungspapier allein von der Vergeblichkeit / Austauschbarkeit der Informationen künden, fassen weiße, leere Passepartouts das Verschwinden und Vergehen weit prononzierter. Nach eigener Aussage umspielt Forster das Nichts. Temporäre „Ereignisräume“ werden vom Künstler, der immer auch  schon mit Klang und Bewegung gearbeitet hat, „durch Rhythmus und Maß geöffnet“, wie er sich selbst ausdrückt.

Andreas Forster hatte beinahe zwei Jahre sein Atelier im BT 24 und schließt seine Arbeit dort mit einer Ausstellung ab, die auch seine Werkstatt mit einbindet.

Die Ausstellung ist anschließend täglich bis Sonntag, den 7. Juni von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Ausnahme: Dienstag, 2. Juni, da bleibt das BT24 geschlossen.

Jun
11
Do
Workshoptage in den Pfingstferien: Farbe, Landschaft, Naturdruck
Jun 11 um 10:00 – Jun 13 um 17:00

Workshoptage im BT24 – jeweils von 10 bis 16 Uhr, Tage einzeln buchbar, Teilnahmegebühr 30 Euro. Material, Getränke und kleine Snacks sind inbegriffen.
Mit Markus Wilke, Karl Striebel, Bettina Baur.

Anmelden bitte unter info@raus-aufs-land.org oder 01737487066

 

Donnerstag 11. Juni (Fronleichnam)

Farben mischen

mit Markus Wilke

Farbwelten: Viel mehr als Grün und Braun Vieles in der Natur ist grün oder braun in unendlichen Schattierungen. Der Farbkreis enthält weder Grün noch Braun, beide Farben entstehen durch Mischen. Was sind das für Farben, wie kann man sie nachbilden, welche anderen Farben stecken darin? Wie kann man den verschiedenen Nuancen auf die Spur kommen? Im Workshop erproben wir die grundlegenden Mischtechniken, die zur Variationsbreite in der Natur führen.
Freitag 12. Juni

Landschaft

mit Karl Striebel

Landschaft abstrakt – freie Malerei – Bei diesem Workshop sollten die Teilnehmenden bereit sein, sich auf Neues einzulassen. Weg von der üblichen Herangehensweise testen wir gemeinsam neue Methoden aus. Impulsiv, spontan, ohne viel zu überlegen, werden die Eindrücke der Landschaft umgesetzt, die eigene Empfindung steht im Vordergrund.
Samstag, 13. Juni

Spurensuche

mit Bettina Baur

Naturdruck: Spuren der Kreisläufe – wachsen, reifen und vergehen Mit flachen Naturmaterialien – Fundstücken aus der Natur, wie Gräsern, Blättern, Holz, Blumen oder Wolle fertigen wir Drucke an. Die Materialien sammeln wir vor Ort. Auf Linol- oder Holzplatten werden die Fundstücke aufgelegt und es ergeben sich überraschende grafische Werke.

 

Der ursprüngliche Kooperationspartner, das Biosphärenzentrum, kann sein Veranstaltungsprogramm noch nicht wieder aufnehmen und abwickeln. Daher findet die Anmeldung direkt über uns statt.

 

Jun
28
So
Fotoausstellung ALB_RAUM_GEWINN – wird verschoben
Jun 28 um 13:00 – Jul 26 um 17:00
Fotoausstellung ALB_RAUM_GEWINN - wird verschoben

Orte der Alb sind ALB_RAUM_GEWINN – was heißt das?
Der ländliche Raum bietet vielfältige Möglichkeiten für Projekte, Kunst + Kultur, für Arbeit und Leben. Diese Möglichkeiten sind meist nicht standardisiert, sie müssen gesucht und gefunden werden. Sie wecken verschiedenste Fantasien und Visionen.

Das Projekt ALB_RAUM_GEWINN will Lust darauf machen, den ländlichen Raum auch unter dem Aspekt von räumlichen Optionen zu sehen. Bis Ende Mai sammeln wir Bilder, die ab Ende Juni in einer Ausstellung präsentiert werden. Fotografinnen und Fotografen, die sich mit dem Thema beschäftigen, sind eingeladen, Orte zu entdecken und im Bild festzuhalten. Die Auswahl der Bilder für die Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit Medienkünstler Wolf Nkole Helzle.

Wir freuen uns über Hinweise: Bewohnerinnen und Bewohner, Besucherinnen, und Besucher, Ortskundige, die ein Kleinod entdecken, das inspiriert, Eigentümerinnen / Eigentümer, die Räume zeigen oder für neue Nutzungen zur Miete oder Kauf anbieten. Architekturbüros / Baubetriebe / Makler, die gelungene Beispiele von Sanierung und neuer Nutzung zeigen, die beispielhaft sein können.

Jul
5
So
Zeichnungen von Eva Maria Reschauer
Jul 5 um 11:00 – Jul 19 um 17:00

“Ökosysteme” heißen die Zeichnungen von Eva Maria Reschauer, mit denen sie den sich verändernden wesenartigen und amorphen Formen unserer Umwelt nachgeht. Sie zeigt aktuelle Zeichnungsserien an drei Sonntagen: am 5./12./19 Juli jeweils von 11 bis 17 Uhr. Sie ist anwesend und freut sich, mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

 

Zeichnungen - mehrere Blätter

Zeichnung - Element
Die Vielfalt von Formen und Strukturen sind das Thema von Eva Maria Reschauer.

 

Vita:
1967
geboren in Lindenberg/Allgäu 1989 – 1995 Studium Politik und Deutsch in Tübingen ab 1992 bildhauerische Anfänge im Zeicheninstitut der Uni Tübingen 1995 – 1999 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Jana Grzimek und Mich Ullman 2007 – 2009 Fortbildung und Tätigkeit im Bereich Webdesign 2009 – 2012 selbständige Webdesignerin seit 2015 Wiedereinstieg in die künstlerische Tätigkeit.

“Mit der Bildhauerei habe ich vor vielen Jahren begonnen. Inzwischen arbeite ich mehr zeichnerisch und fotografisch. Am Anfang jeder Serie begebe ich mich auf eine intuitive Suche, ein „Gekritzel“ aus dem sich schließlich eine Bildidee entwickelt. Bild für Bild wird diese Idee dann klarer… Allen Zeichnungen gemeinsam sind die sowohl abstrakten als auch organischen Formen, die sich zu etwas Wesenhaftem verbinden – mal mehr, mal weniger greifbar.” Eva Maria Reschauer

Aug
12
Mi
Workshop Aktzeichnen wird zur GRATWANDERUNG
Aug 12 um 9:30 – Aug 16 um 17:30
Workshop Aktzeichnen wird zur GRATWANDERUNG

Gratwanderung – Akt + Radierung

Der geplante Workshop Aktzeichnen –  Musik, Bewegung, Ausdruck

wird um den Aspekt der Radierung erweitert. Wir arbeiten mit und nach Modell, zeichnen entweder direkt auf die Kupfer / Zinkplatte oder zuerst
auf Papier und übersetzen die Zeichnungen danach aufs Metall und drucken. Nichts ist ausgeschlossen! Es geht um schnelles Erfassen verschiedener Positionen des Modells, wie zum Beispiel: stehen, sitzen, liegen, in Bewegung unter Einbeziehung von Musik. Vieles ist denkbar, von Proportionsübungen , über Detailstudien bis hin zu Verfremdungstechniken.

Mittwoch, 12. – Sonntag, 16. August – jeweils von 9:30 bis 17 Uhr

Kursgebühr 350 Euro, zuzüglich Modellkosten (ca. 50 Euro) inkl. Getränke und Snacks. 

Es werden drei Radierpressen vor Ort sein und wir können bis zu einer Papierbreite von 60 cm drucken. Neben Kaltnadelarbeiten werden wir auch Säureätzungen vornehmen und so die große Bandbreite des Tiefdrucks erfahren (Materialliste  senden wir gerne zu). Der Zeichnung am nächsten ist die Tiefdrucktechnik der “Vernis Moux“, ein spezielles Verfahren an dem wir unsere Freude haben werden!!!
Auch wird ein großer Staubkasten vor Ort sein und wir üben uns in der wunderbaren Technik der Aquatinta! Der Kurs ist geeignet für Interessierte mit und ohne Vorkenntnisse. Es stehen jeweils ein größerer Arbeitstisch, ein kleiner Nebentisch und eine Staffelei zur Verfügung.
Ebenso werden die Teilnehmer mit Brezeln, Kaffee und Mineralwasser versorgt. Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Der Kursraum ist ebenerdig zu erreichen. Wir erhoffen uns spannende Kurstage, blicken erwartungsvoll auf diese “Gratwanderung” und dieses neue Format und freuen uns vor allem auf ein wunderbares Zusammenarbeiten! Der Workshop ist gleichermaßen für Beginner und Profis geeignet.

Weitere Informastionen und Anmeldungen über:
Edith Koschwitz info@edithkoschwitz.de
Helmut Anton Zirkelbach helmzirkelbach@outlook.de
Manfred Bodenhöfer mbodenhoefer@web.de

 

Aug
27
Do
Workshop: Malerei mit Karl Striebel
Aug 27 um 9:30 – Aug 29 um 18:00

Neue Wege in die Abstraktion – für Fortgeschrittene

Bei diesem Workshop sollten die Teilnehmenden bereit sein, sich auf Neues einzulassen. Zu Beginn des Workshops steht eine gemeinsame prozessorientierte Aufgabe mit vorgegebenen Schritten und einer genau vorgegebener Zeit pro Schritt. Voraussichtlich handelt es sich um eine landschaftsorientierte Aufgabe. Für diese Aufgabe arbeiten wir auf Büttenpapier, das zur Verfügung gestellt wird. Diese Aufgabe ist für alle Teilnehmer*innen verpflichtend und wird die Zeit bis zur Mittagspause in Anspruch nehmen.

Danach kann mit diesem Impuls entweder am gleichen Thema oder am mitgebrachten Projekt gearbeitet werden. Bei gemeinsamen Besprechungen soll das eigene Auge geschult werden.
Die Räumlichkeiten im BT 24 (ehemalige Mannschaftsbaracke im damaligen „Alten Lager“) bieten für jede/n Teilnehmer/in viel Platz für das Arbeiten. Die Umgebung mit den denkmalgeschützten Gebäuden und dem parkartigen Gelände haben ihren völlig eigenen Charme und bieten eine Vielzahl von Anregungen.

Es stehen jeweils ein größerer Arbeitstisch, und eine Staffelei zur Verfügung. Ebenso werden die Teilnehmer mit Brezeln, Kaffee und Mineralwasser versorgt. Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Der Kursraum ist ebenerdig (zwei Stufen am Eingang / Rampe) zu erreichen.

Arbeitszeiten jeweils von 09:30 Uhr bis 17 Uhr

Künstlermaterialien

Sep
2
Mi
Radieren mit Helm Zirkelbach
Sep 2 um 9:00 – Sep 6 um 17:00

Radierworkshop „Land in Sicht III“ Zirkelbach/Bodenhöfer

Vom Mittwoch, 02.09.2019 bis Sonntag, 06.09.2019, (5 Tage) findet zum dritten Mal ein Radierworkshop mit Manfred Bodenhöfer und Helmut Anton Zirkelbach statt. Die Räumlichkeiten bieten für jede/n Teilnehmer/in viel Platz für das Arbeiten, die Umgebung mit den denkmalgeschützten Gebäuden und dem parkartigen Gelände haben ihren völlig eigenen Charme und bieten eine Vielzahl von Anregungen. Das Thema kann durchaus die urbane Landschaft die das alte Lager umgibt (ehemaliger Truppenübungsplatz) sein. Wir zeichnen, so es das Wetter erlaubt mitten in der Landschaft nach der Natur und übersetzen die Zeichnungen danach aufs Metall und drucken. Die Umgebungseindrücke können natürlich auch abstrakt umgesetzt werden.

Es werden drei Radierpressen vor Ort sein und wir können bis zu einer Papierbreite von 60 cm drucken. Neben Kaltnadelarbeiten werden wir auch Säureätzungen vornehmen und so die große Badbreite des Tiefdrucks erfahren (Bitte beachtet die beigefügte Materialliste). Auch wird ein großer Staubkasten vor Ort sein und wir üben uns in der wunderbaren Technik der Aquatinta! Der Kurs ist geeignet für Interessierte mit und ohne Vorkenntnisse.
Es stehen jeweils ein größerer Arbeitstisch, ein kleiner Nebentisch und eine Staffelei zur Verfügung. Ebenso werden die Teilnehmer mit Brezeln, Kaffee und Mineralwasser versorgt. Parkplätze befinden sich direkt vor dem Gebäude. Der Kursraum ist ebenerdig mit Rampe (zwei Stufen am Eingang) zu erreichen.
Arbeitszeiten jeweils von 09:30 Uhr bis 17 Uhr, So 9:30 – 15 Uhr
Kosten: € 350.- ( zuzüglich Material, siehe Materialliste).
www.helm-zirkelbach.de

Druckerpresse
Workshop “Land in Sicht”

 

Okt
11
So
Serge Le Goff und Gabriele Eberspächer: Zeitferne
Okt 11 um 11:00 – Okt 25 um 17:00

Zeitferne
Erinnerungen bilden die gemeinsame Klammer dieser Doppelausstellung der beiden Tübinger Kunstschaffenden Gabriele Eberspächer und Serge Le Goff, die zum Einen im Gebäude BT24 zum anderen in der früheren Militärkapelle stattfinden.

Gabriele Eberspächer präsentiert eine erstmals gezeigte Werkserie, in denen es um das Ausloten persönlicher Erinnerungen geht. Die Mischtechniken entstehen in einem langsamen, vielschichtigen, assoziativen Arbeitsprozess, meistens auf Papier, manchmal aber auch auf anderem Trägermaterial wie Leinwand oder Vorhangstoff. Die Künstlerin kombiniert dabei malerische, zeichnerische sowie collagierende Techniken und verwendet außerdem eine selbst entwickelte Drucktechnik. Alte Fotos werden zum Ausgangspunkt eines selbst-explorativen bildnerischen Arbeitsprozesses:

Erinnerung ist keine feste Größe, sondern veränderlich. Sie entsteht immer wieder neu. Erinnerungen gleichen manchmal Traumbildern, sie rufen Gefühlszustände hervor, sie spiegeln Erlebtes und Gedachtes wieder. Die Erinnerung kann präzise oder unscharf sein, sie kann verzerrt, lückenhaft oder vage sein, sie kann uns sogar täuschen. Sie liegt verborgen unter vielen Ereignisschichten und kann mit plötzlicher Wucht an die Oberfläche geraten. Erinnerung ist nie deckungsgleich mit der Realität, aber sie kann eigene Realitäten erschaffen. Sie kann lebendig oder blass sein, isoliert auftreten oder sich mit neuen Erlebnissen und Wahrnehmungen verbinden.

Auch Serge Le Goff bezieht sich auf Erinnerungen, die er konkret mit dem Ort Münsingen verbindet:
Während seines 12-monatigen Wehrdienstes in Tübingen (August 1974 – August 1975), fuhr er zweimal zum Truppenübungsplatz in Münsingen, um Versorgung für sein im Manöver befindliches  Regiment zu bringen. Nach dem Militärdienst bleibt er als Künstler in der Universitätsstadt und im Jahr 1990 stellt er in der Münsinger Galerie LOBE aus. Vor 45 Jahren war sein erster Kontakt als Soldat, vor 30 Jahren seine erste künstlerische Begegnung mit der Stadt Münsingen.

Seit 15 Jahren ist das Militärgebiet „zivilisiert“. In diesem zum „touristischen Denkmal Geschütz-Zone“ gewordenen Gebiet haben sich Unternehmen installiert, das Militärmuseum OF5 erinnert an die Geschichte des Orts und das Kulturhaus BT 24 hat sich etabliert.

Serge Le Goff wird eine ortsbezogene Lichtinstallation in der Truppen-Kapelle realisieren. Im BT 24 präsentiert er in der Tradition der Dadaisten eine Auswahl an Assemblagen, die aus Naturmaterialien und nicht mehr verwertbaren industriellen Produkten bestehen. Durch den Einsatz von Leuchtkörpern bekommen einige davon eine neue Dimension und Präsenz bei Dunkelheit. Le Goffs Arbeiten spielen mit der Ironie über das Design, Form und Funktion passen nicht zusammen, sie sind unpraktisch, absurd und oft nutzlos. Ihr Wert ist es, einfach nur da zu sein.

Vor dem Hintergrund der Ortsgeschichte kann diese deutsch-französische Doppelausstellung auch als künstlerisches Friedenssymbol gesehen werden.

 

Lichtinstallation in einem Raum

Lichtinstallation von Serge Le Goff

 

Gabriele Eberspächer, Titel: „Red Girl – Blue Girl“, Mischtechnik auf Leinwand
Serge Le Goff: „ Ceci est un pense-bête“, Assemblage

Okt
30
Fr
KunstBetrieb der Pupille
Okt 30 um 11:00 – Nov 1 um 18:00
KunstBetrieb der Pupille

Ausstellung KunstBetrieb der Produzentengalerie Pupille mit acht beteiligten Mitgliedern

Nov
8
So
Ausstellung Galerie Reinhold Maas
Nov 8 um 11:00 – Nov 22 um 17:00

Künstlerinnen und Künstler der Region – in Kooperation mit der Galerie Reinhold Maas